Nach wochenlanger Arbeit nach dem Crash bei der Saarland-Pfalz-Rallye ging es für Max und Ann-Kathrin am Karfreitag zur Abnahme der Osterrallye. Dort erwartete die beiden eine kurzer Schreck: Der Kühlerlüftermotor hatte sich verabschiedet. Max konnte den Defekt schnell beheben, sodass dem Start am Samstag nichts mehr im Wege stand. Nach der Besichtigung der Wertungsprüfungen war beiden schon bewusst, dass die Veranstaltung einiges abverlangen wird. Um 13:58h war es dann endlich soweit. Max und Ann-Kathrin machten sich mit ihrem Suzuki Swift Sport mit Startnummer 114 auf den Weg zur ersten Wertungsprüfung"Emmeler Berg". Dort war erstmal Warten angesagt. Aufgrund zahlreicher Unfälle kam es zu einigen Unterbrechungen. Nach dem Zwischenfall bei der Saarland-Pfalz-Rallye starteten beide mit gemischten Gefühlen. Trotz Unsicherheit und schlechter Streckenbedingungen führen die beiden diese Prüfung sicher zu Ende. Da die zweite WP "Ollmuth"

neutralisiert wurde, ging es gleich zur dritten Wertungsprüfung "Fuchswald". Die Stimmung im Auto war gut. Max und Ann-Kathrin wollen sich zurück melden und ein Zeichen setzen. Dies gelang mit der ersten Klassenbestzeit von 5:28,8 (auf 7,81 km). Somit sicherten sich die beiden vor der Pause den 2. Platz in der Klasse F09.

Mit mehr als 20 Sekunden Rückstand auf den Klassenführenden Tarek Hamadeh-Spaniol mit Manuel Lauer ging es nach dem Regrouping in die zweite Runde. Das Team konnten sich sicher sein: Die Bedingungen waren nicht besser geworden. Dicht gefolgt von Dennis Urgatz und Lukas Pfeiffer war trotzdem Gas geben angesagt. Nach WP 4 "Emmeler Berg 2" verloren Max und Ann-Kathrin den 2. Platz. Auf dem Rundkurs "Ollmuth", der am Morgen nicht gefahren wurde, versuchten die beiden die verlorene Zeit wieder aufzuholen. Hier gelang es allerdings nicht mit der Spitzenzeit von Tarek und Manuel mitzuhalten. Wie auch im ersten Durchgang der Sprintprüfung "Fuchswald" gelang es dem Team Schumann/Mergen die Klassenbestzeit einzufahren.

Das Ziel war von Anfang an klar definiert: Ankommen und das Auto ganz lassen. Gesagt, getan. Mit zwei Klassenbestzeiten auf der Prüfung "Fuchswald 1 & 2" , einem 35. Gesamtplatz (von 82 angekommenen Teams) und einem erkämpften 2. Platz in der Klasse F09 beendeten die beiden den ersten Lauf zur Saarländischen Rallyemeisterschaft durchaus zufrieden.